ᐅ Pilze einfrieren – Das ganze Jahr über leckere Pilze ᐅ JETZT LESEN!

ᐅ Pilze einfrieren – Das ganze Jahr über leckere Pilze


Im Spätsommer und Herbst haben Pilzsammler Hochsaison. Wenn ihr auch nicht in der Lage seid, den gesammelten Schatz auf einmal zu kochen und zu verzehren, braucht ihr keinen Pilz zurück zu lassen. Dabei kann jeder ganz einfach seine Pilze einfrieren und über viele Monate haltbar machen. Dabei sind ein paar entscheidende Punkte zu beachten. 

Andernfalls verwässern Steinpilze und Rotkappen, Pfifferlinge und Champignons. Wer besonders erfolgreich in der laufenden Saison war und jede Menge Pilze mit nach Hause gebracht hat, kann diese verarbeiten, trocknen, einfrieren und haltbar machen.



Wie lassen sich Pilze einfrieren?


Im Prinzip ist es ohne weiteres möglich, die gesammelten Waldpilze einzufrieren. Ihr solltet lediglich ein paar Unterpunkte beachten. So gilt es zum Beispiel, Austernpilze und Champignons nicht zu kochen, sondern frisch und geputzt in die Gefriertruhe zu geben.

Vorsicht ist bei rohen Pfifferlingen geboten. Kommen diese direkt aus der Tiefkühltruhe, neigen sie zu einem bitteren Geschmack. Hier wäre es daher hilfreich, die Pilze vorab leicht zu putzen und zu blanchieren. Was alle aufgetauten Pilze gemeinsam haben: Sie verlieren mit dem Einfrieren und Auftauen ihren Biss.



Das braucht ihr, um Pilze einzufrieren


  • frischen Waldpilze
  • eine kleine Bürste (Zahnbürste)
  • ein Küchenmesser
  • ein Holzbrett
  • Gefrierbeutel und Clip


Wie steht es um die Haltbarkeit eingefrorener Pilze?


Nun davon auszugehen, Pilze wären im eingefrorenen Zustand unendlich haltbar, wäre fahrlässig und schlichtweg falsch. Ein guter Anhaltspunkt für die Haltbarkeit der Pilze ist der Zeitpunkt, zu dem sie eingefroren werden. Je frischer der Pilz ist, desto länger ist er später haltbar. Demnach gehen wir davon aus, dass wir recht junge Waldpilze direkt nach dem Sammeln verarbeiten und für 12 Monate im Gefrierschrank haltbar machen.


Schwieriger lässt sich das Alter der Supermarktpilze oder von Gemüse aus dem Discounter bestimmen. Sicherheitshalber solltet ihr diese nicht länger als sechs Monate einfrieren und spätestens in diesem Zeitraum verbrauchen. Alternativ lassen sich Pilze zu einem fertigen Gericht verarbeiten und für einen späteren Zeitpunkt einfrieren. Es ist davon auszugehen, dass diese Gerichte ohne Probleme bis zu drei Monate haltbar sind.





Schritt für Schritt Pilze einfrieren


Es versteht sich von selbst, dass ihr am besten nur die Waldpilze einsammelt und verarbeitet, die ihr bestimmen können. Sicherheitshalber bleiben unbekannte Pilze im Wald zurück. An dieser Stelle macht ihr ein Handyfoto, um später nachzuschauen, um welche Pilzart es sich handelt.

Nun geht es direkt nach dem Sammeln daran, schnellstmöglich die frischen Waldpilze zu putzen, um sie auf den Gang in den Tiefkühlschrank vorzubereiten. Wir raten euch davon ab, Pilze unter laufendem Wasser abzuwaschen, da sie bei diesem Prozess jede Menge Wasser aufnehmen. Das wäre eher destruktiv, wenn wir die Pilze frisch und knackig einfrieren.

Empfehlenswerter ist es, die Waldpilze mit einem kleinen Küchenmesser oder einer Bürste zu putzen. Wer Champignons und Austernpilze später weiterverarbeiten möchte, sollte sie vorab kleinschneiden. Während des Auftauens verändert sich die Konsistenz der Waldpilze, so dass sie sich nur schwerlich zerteilen oder zerschneiden lassen. 

Es lohnt sich, etwas mehr Arbeit in die Verarbeitung der Pilze zu stecken. Legt zunächst die Pilze gesäubert auf das Brett, um diese vorzufrieren. Am zweiten Tag sind sie fertig, um in den Gefrierschrank zu wandern. Wer sich diesen Aufwand macht, profitiert später von Pilzstücken und einzelnen Pilzen, die nicht zusammenfrieren. So lassen sich Waldpilze auch einzeln entnehmen. Grundsätzlich raten wir euch, die Pilze zu portionieren, so dass ihr nicht zu viel davon verschwendet.

Pfifferlinge sind Sensibelchen, wenn es um das Einfrieren geht. Daher ist es notwendig, die Pilze vorsichtig zu blanchieren, also für etwa eine Minute im Salzwasser zu kochen. Im Nachhinein greift ihr euch einen Schaumlöffel, um die Pilze vorsichtig herauszuheben und auf Küchenkrepp abtrocknen zu lassen.



Gekochte Pilze und Gerichte richtig einfrieren 


Wer bereits die Mahlzeiten vorkochen und portionieren möchte, spart sich im Nachhinein viel Zeit und kann dennoch frisch und gesund essen. Bei Pilzen gilt es eigentlich nicht viel zu beachten. Geht vielleicht etwas sparsamer mit Salz und Pfeffer um, so könnt ihr das Gericht später nachwürzen.

Es versteht sich von selbst, dass die Mahlzeiten und die Pilzgerichte gründlich auszukühlen, bevor sie in den Gefrierschrank oder in die Gefriertruhe wandern. Lasst euch den Saft der Pilze auf keinen Fall entgehen, darin steckt das eigentliche Aroma.


Zusammenfassung

Wie ihr festgestellt habt, unterscheiden sich die einzelnen Pilzarten in ihrer Vorbereitung, wenn es darum geht, sie einzufrieren.

So blanchieren wir Pfifferlinge, um einen späteren bitteren Geschmack zu vermeiden.

Im Gegensatz dazu lassen sich andere Waldpilze und Champignons ganz einfach abputzen.

Grundsätzlich verlieren Pilze an Festigkeit nach dem Auftauen und sollten bereits vollständig vorbereitet werden, um in der Sauce, in der Suppe oder als Beilage auf den Tisch zu kommen.

Eine der größten Gefahren beim Einfrieren der Pilze ist ihre weiche Konsistenz. In den meisten Fällen entscheiden sich die Köche dafür, die Gerichte zu kochen und die Pilze im intakten Zustand weiter zu verarbeiten.

Eine wirklich leckere und sehr aromatische Art und Weise, Waldpilze zu nutzen, ist die Trocknung. Dafür werden die Pilze klein geschnitten und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gegeben, um bei geringer Hitze im Ofen gründlich zu trocknen.


Stephanie
 

Als Köchin habe ich über die Jahre viele Erfahrungen rund um das Thema kochen sammeln dürfen. Nun teile ich hier mein Wissen, damit nicht nur meine zwei Kinder davon profitieren. Gerne beantworte ich Fragen in den Kommentaren.

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